Hormonberatung: Ganzheitliche Hilfe bei Zyklusstörungen, PMS & Co.

Wann macht es Sinn, sich bei hormonellen Beschwerden Hilfe zu suchen? Und was genau kann eine Hormonberatung für dich tun? In diesem Beitrag bekommst du Antworten auf diese Fragen.

Was macht eine Hormonberatung aus?

Hormonelle Beschwerden können sich in ganz unterschiedlichen Formen äußern. Vielleicht spürst du Zyklusstörungen, PMS, PCOS, ausbleibende oder unregelmäßige Perioden, Menstruationskrämpfe, Wechseljahresbeschwerden oder einen unerfüllten Kinderwunsch. Aber auch unspezifische Symptome wie Energielosigkeit, Stimmungsschwankungen oder Heißhungerattacken können auf eine hormonelle Dysbalance hinweisen. In all diesen Fällen kann eine Hormonberatung dir wertvolle Unterstützung bieten.

Vielleicht hast du dich schon einmal gefragt, ob es sinnvoll wäre, ein Hormon-Blutbild bei deiner Frauenärztin oder in einer endokrinologischen Praxis erstellen zu lassen. Damit erhältst du eine Momentaufnahme darüber, ob zum Zeitpunkt der Blutabnahme eine Dysbalance bestimmter Hormone vorliegt. Die Werte werden analysiert und mit Normbereichen verglichen. Das klingt zunächst vielversprechend. Doch was passiert, wenn beispielsweise festgestellt wird, dass dein Testosteronspiegel über dem Referenzbereich liegt? Was bedeuten diese Ergebnisse für dich und wie kannst du damit umgehen?

Viele Frauen, die zu mir kommen, haben bereits solche Laboranalysen hinter sich – oft sogar von verschiedenen Fachrichtungen: vom Hausarzt über Schilddrüsenspezialist bis hin zur Endokrinologie. Doch trotz der gesammelten Ergebnisse bleibt häufig die Frage: Was mache ich jetzt mit diesen Informationen? Genau an diesem Punkt – oder oft auch schon viel früher – setzt die ganzheitliche Hormonberatung an. Denn unabhängig davon, ob Laborwerte vorliegen oder nicht, stehen vor allem deine Beschwerden im Mittelpunkt.

Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die körpereigenen Signale zu entwickeln und dich wieder in deine Selbstwirksamkeit zu bringen. Ein umfassendes Hormonprofil ist dabei nicht immer zwingend notwendig. In manchen Fällen kann es hilfreich sein, insbesondere um spezifische Fragen zu klären, aber im Kern geht es darum, deine Symptome als Wegweiser zu nutzen und gemeinsam Lösungen zu finden. Dies geschieht durch die immer wiederkehrende Reflexion nach folgendem Muster:


Ich lade dich dazu ein, nach innen zu sehen und deine aktuelle Situation zu betrachten, diese anzunehmen und zu verstehen. Durch diese Grundlage wird es viel leichter ein Ziel festzulegen. Mithilfe sanfter, schrittweiser Anpassungen schaffen wir es, gemeinsam einen nachhaltigen Veränderungsprozess zu initiieren. Dabei nutzen wir verschiedene Methoden, die individuell auf dich und deine Bedürfnisse abgestimmt sind. Jeder kleine Schritt bringt dich näher an dein Ziel, ohne dich zu überfordern. Besonders wichtig ist es, den Fortschritt regelmäßig zu reflektieren. Wenn neue Gewohnheiten oder Ansätze in deinen Alltag integriert werden, ist es wichtig sich bewusst Zeit zu nehmen, um zu überprüfen, wie sie wirken und ob sie sich für dich stimmig anfühlen. So bleibt der Prozess flexibel, achtsam und an deinen persönlichen Rhythmus angepasst.

Individuelle Lösungsansätze

Nun kann es vorkommen, dass sich Beschwerden von Frau zu Frau unterschiedlich äußern, obwohl die gleiche Ursache dem zugrunde liegt. Während manche Frauen eher mit Kopfschmerzen auf hormonelle Dysbalancen reagieren, sind es bei anderen wiederum Stimmungsschwankungen oder Heißhunger. Unsere Körper sind so vielfältig, dass es kein allgemeingültiges Konzept gibt, das für jede Frau gleichermaßen funktioniert.

Genau deshalb setze ich in meiner Hormonberatung auf individuelle Herangehensweisen und Empfehlungen, die auf die einzigartigen Bedürfnisse jeder Frau abgestimmt sind. Hierbei fließen verschiedene Ansätze in die Beratung ein, darunter:

Dabei ist es wichtig zu betonen, dass nicht jede Frau dieses gesamte Repertoire an Tools benötigt. Oft reichen bereits kleine, gezielte Veränderungen aus, um nachhaltige und spürbare Ergebnisse zu erzielen.

Die zyklische Natur verstehen

Das Leben einer Frau durchläuft verschiedene Phasen: Von der Kindheit über die Pubertät bis hin zu unserer fruchtbaren Lebenszeit und schließlich den Wechseljahren. Auch besondere Ereignisse wie Schwangerschaften oder die Einnahme hormoneller Verhütungsmittel können unseren Körper beeinflussen – oft nicht nur währenddessen, sondern auch langfristig.

Zwischen diesen Phasen gibt es Übergänge, in denen sich unser Körper auf die nächste Lebensphase einstellt. Manche Frauen reagieren besonders sensibel auf diese hormonellen Veränderungen und nehmen ihren Körper sehr bewusst wahr. Das kann ein wertvolles Feedback sein, da ein starkes Körperbewusstsein oft ein Schlüssel zur eigenen Gesundheit ist. Dennoch können solche Schwankungen auch belastend sein und das Wohlbefinden erheblich beeinträchtigen.

In meiner Hormonberatung nehme ich dich genau in diesen Übergängen an die Hand. Mein Ziel ist es, dir zu helfen, die Phase, in der du dich gerade befindest, so angenehm wie möglich zu gestalten. Dazu gehört nicht nur praktische Unterstützung, sondern auch ein grundlegendes Verständnis für unser Hormonsystem. Dieses Wissen fließt in die Beratung mit ein, sodass du die Schritte, die wir gemeinsam gehen, besser nachvollziehen kannst und dich sicherer fühlst.

Du wünscht dir eine kurze Einschätzung deiner Beschwerden, um mehr über deine hormonelle Balance zu erfahren?

Dann hol dir den kostenfreien Hormonselbsttest!

Hormonelle Herausforderungen ganzheitlich angehen

Es gibt Erkrankungen wie Endometriose oder eine Gebärmuttersenkung, die den Alltag stark einschränken können. In solchen Fällen ist es unerlässlich, ärztlichen Rat einzuholen und gründliche Untersuchungen durchführen zu lassen. Sollte eine Diagnose gestellt werden, ist es wichtig, sich auf eine schulmedizinische Therapie einzulassen, um die bestmögliche Behandlung zu erhalten.

Anders verhält es sich bei Themen wie dem prämenstruellen Syndrom (PMS), unerfülltem Kinderwunsch, Amenorrhöe oder dem PCO-Syndrom. Hier wird in der schulmedizinischen Begleitung oft auf Hormonpräparate wie die Pille zurückgegriffen, die jedoch häufig nur die Symptome überdecken. Denn statt eines natürlichen Zyklus mit einem Eisprung, wird der Körper in die Lutealphase gesetzt – zumindest bei den sogenannten und am häufigsten verschriebenen Lifestyle Pillen. Dabei liegt diesen Beschwerden meist eine hormonelle Dysbalance zugrunde, die durch verschiedene Faktoren, darunter auch der Lebensstil, beeinflusst wird. Aspekte wie Ernährung, Schlafrhythmus, Nährstoffversorgung und tägliche Routinen spielen hierbei eine zentrale Rolle.

Ein Beispiel: Wenn es kurz vor der Periode regelmäßig zu Heißhungerattacken kommt, kann das unterschiedliche Ursachen haben. Es könnte sein, dass du in dieser Phase tatsächlich zu wenig isst – was besonders in der Lutealphase problematisch ist, da der Körper hier mehr Energie benötigt. Regelmäßige, ausgewogene Mahlzeiten sind daher essenziell. Eine andere Ursache könnte ein Mangel an Nährstoffen wie Eisen oder Magnesium sein, die in dieser Zeit besonders wichtig sind. Ebenso können aber auch sättigungsarme Lebensmittel dazu führen, dass der Heißhunger nicht gestillt wird.

Je nach Ursache ist es entscheidend, individuell auf das Befinden einzugehen und je nachdem Veränderungen im Essverhalten, oder der Routine vorzunehmen.

Sätze wie „Ich fühle mich gar nicht mehr wie ich selbst“ oder „Mein Verhalten wirkt wie ferngesteuert“ höre ich häufig von Frauen, die unter hormonellen Ungleichgewichten leiden. In ausgeprägten Fällen können sich solche Zustände sogar in Form von Angstzuständen oder Panikattacken äußern.

Dabei ist es wichtig zu beachten, dass es nicht immer die Hormone sein müssen, die Stimmungsschwankungen oder Angst auslösen. Auch hormonunabhängige Faktoren können eine Rolle spielen. Ein möglicher Hinweis auf einen hormonellen Zusammenhang ist jedoch, wenn diese Veränderungen regelmäßig zu einem bestimmten Zeitpunkt im Zyklus auftreten. Das lässt sich durch gezieltes Zyklustracking – also die bewusste Beobachtung des Zyklus über mehrere Monate – gut feststellen.

In der Hormonberatung schaue ich mit dir auf verschiedene Bereiche, die sich auf deine psychische Gesundheit auswirken können: Dazu gehören deine Schlafdauer und Schlafqualität, der Stressanteil in deinem Alltag, die hormonelle Gesamtsituation sowie deine individuellen Lebensumstände.

Gemeinsam entwickeln wir Ansätze, die mehr Ausgeglichenheit in dein System bringen. Achtsamkeitspraktiken, gezielte Körperübungen und unterstützende Kräuter können hier eine wertvolle Rolle spielen, um dir wieder mehr Stabilität und Wohlbefinden zu ermöglichen.

Moderne und naturheilkundliche Ansätze vereinen

Wie du vielleicht schon herausgelesen hast, gibt es keinen universellen Weg, um mit hormonellen Problemen umzugehen. Jede Frau ist einzigartig, und ebenso individuell müssen die Lösungen sein. In der Hormonberatung zeigt sich deshalb oft, dass eine Kombination aus verschiedenen Ansätzen der Schlüssel zum Erfolg ist.

Um die Ursachen deiner Beschwerden genau abzuklären, setze ich auf eine Verbindung aus wissenschaftlichen und naturheilkundlichen Methoden. Dazu gehören unter anderem:

  • Blut- und Speichelhormonanalysen: Sie liefern präzise Informationen über deinen Hormonstatus und können helfen, Dysbalancen zu erkennen.

  • Nährstoffbedarfsanalysen: Diese ermöglichen es, mögliche Mängel oder Überversorgungen aufzudecken und gezielt anzugehen.

Demnach kombiniere ich die wissenschaftlichen Ansätze mit naturheilkundlichen Methoden, die auf sanfte Weise dein Wohlbefinden unterstützen können:

  • Zyklusgerechte Ernährung: In den unterschiedlichen Phasen deines Zyklus hat dein Körper unterschiedliche Bedürfnisse. In der Follikelphase (dem „inneren Frühling“) profitieren Frauen oft von leichten, nährstoffreichen Speisen, während in der Lutealphase (dem „inneren Herbst“) mehr Energie und wärmende Lebensmittel benötigt werden. Gemeinsam entwickeln wir einen Ernährungsplan, der dich in jeder Phase deines Zyklus optimal unterstützt.

  • Individuell abgestimmte Teemischungen: Es gibt einige Kräuter, die sogenannte Phytohormone enthalten, oder auch generell wohltuend sind und hier einen großen Beitrag leisten können, hormonelle Beschwerden zu lindern.

  • Tinkturen und Pflanzenextrakte: Sie bieten eine konzentrierte Möglichkeit, den Körper gezielt zu unterstützen.

  • Entspannungsübungen und Achtsamkeitstechniken: Stress spielt eine zentrale Rolle bei hormonellen Beschwerden. Durch bewusste Entspannung und Stressreduktion wird dein Nervensystem entlastet.

  • Zyklusbewusstseinstools: Mit Tracking-Methoden und Übungen zur Verbindung mit deinem Zyklus lernst du, deine Signale besser zu verstehen und im Einklang mit deinen natürlichen Rhythmen zu leben.

Der Fokus liegt dabei immer darauf, dich nicht nur symptomatisch zu unterstützen, sondern auch die Ursachen deiner Beschwerden ganzheitlich anzugehen. Jeder Schritt wird individuell auf dich abgestimmt, sodass du nicht nur Lösungen an die Hand bekommst, sondern auch ein tieferes Verständnis für deinen Körper entwickelst.

Die Kombination aus moderner Diagnostik, zyklusgerechter Ernährung und naturheilkundlicher Begleitung ermöglicht es, langfristige und nachhaltige Ergebnisse zu erzielen – ganz im Einklang mit deinem Körper und seinen Bedürfnissen.

Wenn du es bis hierhin geschafft hast, bedanke ich mich ganz herzlich bei dir ♥
Falls du noch Fragen zur Hormonberatung hast, so lasse mir sehr gerne eine kurze Nachricht dazu da, und ich werde schnellstmöglichst darauf eingehen.

Eine gute Zeit dir und alles Liebe
deine Katrin

 

Hast du noch Fragen?

  • Nein, Laborwerte sind keine Voraussetzung. Solltest du jedoch bereits Blut- oder Speichelhormonanalysen haben, können wir diese gemeinsam besprechen und in die Beratung einfließen lassen.

  • Die Hormonberatung ist eine ergänzende Unterstützung und ersetzt keine ärztliche Diagnostik oder Therapie. Bei schwerwiegenden oder chronischen Beschwerden ist eine schulmedizinische Abklärung immer wichtig.

  • Das ist individuell unterschiedlich. Kleine Änderungen, wie zyklusgerechte Ernährung oder Entspannungstechniken, können oft schon nach wenigen Wochen Wirkung zeigen. Bei komplexeren hormonellen Dysbalancen ist Geduld gefragt – langfristige Erfolge stellen sich in der Regel nach einigen Monaten ein.

  • Die zyklusgerechte Ernährung berücksichtigt die wechselnden Bedürfnisse deines Körpers in den verschiedenen Phasen des Zyklus. Sie hilft, deine Energie zu stabilisieren, Beschwerden wie Heißhunger oder Stimmungsschwankungen zu lindern und dein hormonelles Gleichgewicht zu fördern.

  • Ja, auch bei Einnahme von hormonellen Verhütungsmitteln ist eine Beratung möglich. Dabei können wir uns insbesondere auf eine optimale Nährstoffversorgung und Nebenwirkungen der Pille konzentrieren.

  • Nach einem ausführlichen Erstgespräch analysieren wir deine Symptome und Lebensgewohnheiten. Anschließend erstellen wir einen individuellen Plan mit Ernährungstipps, Kräuterempfehlungen, Entspannungsübungen und Zyklusbewusstseinstools.

Weiter
Weiter

Fermentierte Kreuzblütler